Spirituose: Absinth, Wermut und Cannabis-Drinks einfach erklärt

Spirituose klingt altmodisch, heißt aber einfach alkoholische Getränke mit hohem Alkoholgehalt. Hier geht es um klassische Kandidaten wie Absinth oder Wermut und um neue Produkte wie cannabis-infusierte Weine und Hanfgetränke. Ich erkläre kurz, was sie unterscheiden, wie sie wirken und worauf du beim Kauf achten solltest.

Was gehört zu Spirituosen?

Spirituosen umfassen Getränke, die destilliert wurden oder durch Aromatisieren stark alkoholisch sind. Absinth ist ein destilliertes Kräutergetränk mit Bitterstoffen und hohem Alkoholanteil. Wermut ist aromatisierter Wein, oft mit Kräutern und Gewürzen. Cannabis-infusierte Weine und Hanfgetränke enthalten Hanfextrakte oder CBD, sind aber meist nicht psychoaktiv. Wichtig: „Hanfgetränke“ können sehr unterschiedlich sein — von alkoholfrei bis alkoholisch, mit THC oder nur mit CBD.

Der Effekt hängt von zwei Dingen ab: Alkoholgehalt und enthaltene Cannabinoide. Absinth und starker Wermut wirken hauptsächlich durch Alkohol. Hanfgetränke können zusätzlich durch CBD entspannen; THC-haltige Drinks machen psychoaktiv. Lies das Etikett: Alkohol in Volumenprozent und Angaben zu CBD/THC sind entscheidend.

Sicher trinken: Dosierung, Wirkung und Recht

Wenn du ein neues Produkt probierst, taste dich langsam heran. Bei alkoholischen Spirituosen reicht oft ein Schnapsglas. Bei cannabis-infusierten Drinks gilt: klein anfangen — 5–10 mg CBD sind oft genug, THC-Dosen unter 2,5–5 mg sind bei Einsteigern ratsam. Warte mindestens eine Stunde, um die Wirkung abzuschätzen, besonders bei Edibles oder Drinks, deren Wirkung verzögert einsetzt.

Zur Legalität: Viele CBD-Produkte sind legal, solange der THC-Gehalt unter der gesetzlichen Grenze liegt. Synthetische Cannabinoide sind oft problematisch und rechtlich eingeschränkt. Alkoholische Getränke folgen normalen Alkoholgesetzen. Wenn du Medikamente nimmst oder schwanger bist, lass die Finger von solchen Produkten und sprich mit einer Ärztin oder einem Arzt.

Achte beim Kauf auf Transparenz. Seriöse Hersteller geben Laborberichte an, die CBD- und THC-Gehalt bestätigen. Fehlende Angaben sind ein Warnsignal. Bei Absinth und Wermut lohnt sich ein Blick auf Herkunft, Zutatenliste und Zuckeranteil. Geschmackstests helfen: Manche Absinths sind sehr bitter, andere weicher.

Wie kombinieren? Absinth trinkt man traditionell mit Wasser und Zucker, das mildert Bitterkeit. Wermut passt als Aperitif oder in Cocktails. Hanfgetränke probierst du am besten pur oder als leichter Mixer, damit die Wirkung spürbar bleibt. Lagere Spirituosen dunkel und kühl, geöffnete Flaschen luftdicht verschließen.

Ein häufiger Mythos betrifft Absinth: Das angebliche Halluzinogen Thujon ist in modernen Absinths so gering, dass es keine übernatürliche Wirkung verursacht. Konzentriere dich auf Geschmack und Alkoholstärke. Beim Onlinekauf beachte Lieferbedingungen und Rückgaberechte. Lokale Fachgeschäfte bieten oft Beratung und Probiergrößen. Wenn du Medikamente nimmst, prüfe Wechselwirkungen, vor allem mit Blutverdünnern oder Medikamenten gegen Epilepsie. Laborberichte zeigen oft auch Terpenprofile; diese beeinflussen Aroma und können die Wirkung leicht verändern. Für Probierabende: kleine Gläser, Wasser und Notizen zum Geschmack helfen dir, Vorlieben zu erkennen. So findest du schneller Drinks, die zu dir passen.

Hast du Fragen zu einem speziellen Produkt? Schreib uns oder schau die Beiträge in dieser Kategorie an und probier vorsichtig weiter.

Wie viel Alkohol ist in einem Shot Absinth?

Von Florian Schneider    An 22 Okt, 2023    Kommentare (0)

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In diesem Artikel geht es um den Gehalt an Alkohol in einem Schluck Absinth. Wir sprechen darüber, warum der Alkoholgehalt in Absinth so hoch ist und wie es sich im Vergleich zu anderen Spirituosen verhält. Begeben Sie sich mit mir auf eine Reise in die Welt dieser faszinierenden Spirituose, die schon so manchen Künstler inspiriert hat. Denn Wissen ist Macht, und das gilt auch für das Verständnis Ihrer Lieblingsgetränke.

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