CBD und Medikamente: Was du wissen musst, bevor du beide kombinierst
Wenn du CBD, ein nicht-psychoaktiver Wirkstoff aus der Hanfpflanze, der oft zur Linderung von Schmerzen, Angst oder Schlafstörungen genutzt wird. Auch bekannt als Cannabidiol, wird es immer häufiger als Ergänzung zu herkömmlichen Medikamenten eingesetzt. regelmäßig nimmst – sei es als Öl, Kapsel oder Lutscher – und gleichzeitig Tabletten einnimmst, dann musst du das hier lesen. Es geht nicht um Theorie. Es geht um deine Gesundheit. CBD wird vom gleichen Enzymsystem im Körper abgebaut wie viele gängige Medikamente. Das bedeutet: Es kann die Wirkung verstärken, abschwächen oder ganz unerwartete Nebenwirkungen auslösen.
Stell dir vor, du nimmst Blutdruckmedikamente, eine Gruppe von Arzneimitteln, die den Blutdruck senken, oft durch Beeinflussung von Blutgefäßen oder Flüssigkeitshaushalt ein. CBD kann den Blutdruck ebenfalls senken. Zusammen? Du läufst Gefahr, zu niedrigen Blutdruck zu bekommen – Schwindel, Benommenheit, sogar Bewusstlosigkeit. Oder du nimmst Antidepressiva, Medikamente, die die Stimmung regulieren, oft durch Beeinflussung von Serotonin oder anderen Neurotransmittern. CBD wirkt ebenfalls auf Serotoninrezeptoren. Das klingt gut – doch ohne Kontrolle kann es zu Überreaktionen kommen: zu viel Ruhe, zu wenig Antrieb, oder plötzliche Stimmungsschwankungen. Und bei Epilepsie-Medikamenten, stark wirksame Arzneimittel, die Anfälle unter Kontrolle halten, oft durch Hemmung von Nervenüberreizung ist das besonders kritisch. Studien zeigen, dass CBD die Konzentration von Valproat oder Clobazam im Blut verändern kann – mit direkten Folgen für die Anfallshäufigkeit.
Du denkst vielleicht: Ich nehme nur ein wenig CBD, das ist doch harmlos. Aber es ist nicht die Menge, die zählt – es ist die Kombination. Selbst 10 mg CBD pro Tag können die Wirkung von Blutverdünnern wie Warfarin verstärken und das Risiko von Blutungen erhöhen. Oder von Schlafmitteln – du wirst doppelt so müde, wie du es dir vorgestellt hast. Die meisten Ärzte wissen das nicht, weil es noch nicht in Lehrbüchern steht. Aber die Daten gibt es. Die FDA hat Warnungen ausgesprochen. Die Europäische Arzneimittel-Agentur hat Studien dazu veröffentlicht. Es ist kein Mythos. Es ist Chemie.
Du musst nicht auf CBD verzichten. Aber du musst vorsichtig sein. Sprich mit deinem Arzt – nicht nur, dass du CBD nimmst, sondern wie viel, wann und in welcher Form. Bring deine Medikamentenliste mit. Frag nach Blutwerten, wenn du anfängst. Und wenn du keine Antwort bekommst? Dann geh zu einem anderen Arzt. Deine Sicherheit ist wichtiger als das Komfortgefühl deiner Ärzte.
Unten findest du Artikel, die genau diese Fragen beantworten: Wie CBD mit Blutdruckmitteln interagiert, warum CBD-Gummibärchen bei Epilepsie riskant sein können, ob du mit Antidepressiva sicher CBD dämpfen kannst, und was du tun musst, wenn du Drogentests machst. Keine Theorie. Nur klare, praktische Antworten – basierend auf Erfahrungen und wissenschaftlichen Daten. Lies sie, bevor du deine nächste Dosis nimmst.
Welche Supplemente sollten nicht mit CBD eingenommen werden?
Von Annika Roth An 17 Nov, 2025 Kommentare (0)
CBD kann mit Blutverdünnern, Antidepressiva, Diabetes-Medikamenten und anderen Supplementen gefährlich interagieren. Erfahre, welche Kombinationen du vermeiden solltest, um Nebenwirkungen zu verhindern.
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