Cannabisanbau: Praktische Tipps für deinen CBD-Anbau
Willst du CBD-Pflanzen selbst anbauen, aber weißt nicht, wo du anfangen sollst? Gute Wahl. Richtig angepackt sparen Hobbygärtner Zeit und Nerven und bekommen eine bessere Ernte. Hier bekommst du die wichtigsten, sofort anwendbaren Tipps – kurz, konkret und ohne Fachchinesisch.
Grundlagen: Sorte, Standort, Licht
Zuerst die Sorte wählen: Für CBD sind spezielle Sorten mit niedrigem THC und hohem CBD-Anteil ideal. Wenn du indoors anbaust, nimm feminisierte Samen oder Stecklinge. Outdoor funktioniert gut, wenn dein Klima warm genug ist und die Pflanzen Sonnenstunden bekommen.
Licht ist entscheidend. Indoor brauchst du LED- oder HPS-Leuchten. In der Wachstumsphase 18 Stunden Licht, 6 Stunden Dunkel. In der Blütephase stellst du auf 12/12 um. Achte auf Abstand zwischen Lampe und Pflanzen, sonst gibt’s Verbrennungen.
Standort und Luftzirkulation: Stelle Ventilatoren auf, damit die Luft nicht steht. Frische Luft bringt CO2 und stärkt die Pflanzen gegen Schimmel.
Substrat, Nährstoffe und Gießen
Ein gutes Substrat ist halb Kompost, halb Erde oder hochwertige Blumenerde für Cannabis. Viele Anfänger nutzen Kokosfaser (Coco) – sie ist sauber und lässt Wurzeln gut atmen. Dünger nach Schema: mehr Stickstoff (N) in der Wachstumsphase, mehr Phosphor (P) und Kalium (K) in der Blüte.
Gießen nach Gefühl statt starrem Plan: Fingerprobe in die Erde; ist die oberste Schicht trocken, dann gießen. Staunässe vermeiden – das tötet Wurzeln. pH-Wert kontrollieren: ideal zwischen 6,0 und 7,0 für Erde, 5,5–6,5 für Hydroponik.
Temperatur & Luftfeuchte: Tagsüber 20–26 °C, nachts leicht kühler. In der Blüte etwas niedrigere Luftfeuchte (40–50 %) hilft gegen Schimmel.
Schädlinge und Krankheiten: Prävention ist einfacher als Heilung. Saubere Geräte, keine Pflanzen von fragwürdigen Quellen und regelmäßige Kontrollen helfen. Neemöl, Insektizidseifen und nützliche Insekten sind schonende Optionen.
Trainingstechniken wie Topping oder LST (Low-Stress-Training) erhöhen den Ertrag, weil Licht besser verteilt wird. Anfänger starten langsam und verändern nicht zu viele Dinge gleichzeitig.
Ernte & Trocknung
Erntezeit erkennst du an den Trichomen: milchig-weiß bis bernsteinfarben deutet auf Reife hin. Schneide Zweige nicht hektisch ab – arbeite sauber und zügig.
Trocknen langsam und dunkel bei 18–22 °C und 45–55 % Luftfeuchte. Nach 7–14 Tagen folgt die Curing-Phase in Gläsern: täglich kurz lüften die ersten zwei Wochen, dann weniger. Richtig getrocknet und gecured verbessert sich Aroma und Wirkung deutlich.
Wenn du mehr Details willst – wie rechtliche Fragen, CBD-Blütenmengen oder Unterschiede zwischen Sativa und Indica – findest du viele Artikel auf CBD Mittagspause. Probier kleine Schritte, notiere Ergebnisse und pass Methoden an deine Pflanzen an.
Fragen? Schreib kurz, ich helfe gern mit konkreten Tipps für dein Setup.
Was sind die drei Nährstoffe für Cannabis?
Von Annika Roth An 18 Nov, 2023 Kommentare (0)

Hallo, liebe Pflanzenfreundinnen. Heute werde ich über die drei Hauptnährstoffe sprechen, die für den Anbau von Cannabis unerlässlich sind. Es ist wichtig, die richtigen Nährstoffe bereitzustellen, um eine reiche Ernte zu erzielen. Ich werde auch darüber diskutieren, wie man Nährstoffmängel erkennt und bekämpft. Lasst uns gemeinsam durch das Abenteuer des Cannabisanbaus navigieren!
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