Überbeanspruchung von CBD: Was passiert, wenn du zu viel nimmst?
Mehr ist nicht immer besser. Zu viel CBD kann müde machen, den Blutdruck senken, Magenprobleme auslösen und mit Medikamenten interagieren. Viele Nutzer denken, CBD sei völlig harmlos — das stimmt nur bedingt. Wer regelmäßig deutlich höhere Dosen als empfohlen nimmt, merkt schnell unangenehme Effekte und Risiken.
Woran du eine Überbeanspruchung erkennst
Typische Anzeichen sind starke Müdigkeit, Schwindel, trockener Mund, Durchfall oder Appetitveränderungen. Manche Personen spüren auch Blutdruckabfall (besonders beim schnellen Aufstehen) oder verstärkte Sedierung in Kombination mit Alkohol oder Schlafmitteln. Wenn du plötzlich ungewöhnlich schläfrig wirst oder dir übel ist, könnte das von zu viel CBD kommen. In Studien wurden einzelne Wirkungen bei akuten Dosen von 300–600 mg untersucht — das sind deutlich höhere Mengen als bei üblichen Freizeit- oder Wellnessdosen.
Außerdem: CBD beeinflusst Leberenzyme (CYP450). Das kann die Wirkung anderer Medikamente verändern — zum Beispiel Blutverdünner, Antidepressiva oder Antiepileptika. Wenn du verschriebene Medikamente nimmst, frag eine Ärztin oder Apotheker, bevor du die CBD-Dosis erhöhst.
Praktische Tipps, um Überbeanspruchung zu vermeiden
Fang klein an: Bei Ölen sind 5–10 mg täglich ein sinnvoller Startpunkt, bei Vapor-Produkten reicht oft 1–2 Züge, dann 10–15 Minuten warten. Erhöhe langsam und nur, wenn du klar positive Effekte bemerkst. Schreib dir auf, wie viel du nimmst und wie du dich fühlst — so erkennst du früh, ob die Dosis passt.
Teile die Tagesmenge in mehrere kleine Gaben statt einer großen Dosis. Das verringert Nebenwirkungen und liefert gleichmäßigere Effekte. Achte auf Produktqualität: Nur mit Laborzertifikat weißt du, welche Menge CBD drin ist und ob THC-Spuren oder Verunreinigungen fehlen.
Wenn du regelmäßig Medikamente nimmst, lass vor einer höheren CBD-Dosis Leberwerte prüfen und sprich mit deinem Arzt. Such sofort medizinische Hilfe bei Symptomen wie Ohnmachtsgefühlen, starker Brustschmerzen, starkem Erbrechen oder Anzeichen einer allergischen Reaktion.
CBD verursacht keine klassische Abhängigkeit, aber Toleranz oder das Gefühl, die Dosis erhöhen zu müssen, kann auftreten. Eine Pause von ein bis zwei Wochen kann helfen, Empfindlichkeit wiederherzustellen. Kurz: beobachte dich, dosiere verantwortungsbewusst und hol bei Unsicherheiten fachlichen Rat.
Wenn du Fragen zu Produkten, Dosierungen oder Wechselwirkungen hast, schreib uns — wir helfen dir, sicherere Entscheidungen zu treffen.
Können Sie zu viel topisches CBD verwenden?
Von Anja Schneider An 4 Sep, 2023 Kommentare (0)

Als begeisterte CBD-Nutzerin frage ich mich oft, ist es möglich, zu viel topisches CBD zu verwenden? In diesem Artikel setzen wir uns mit diesem Thema auseinander und betrachten die möglichen Nebenwirkungen einer Überbeanspruchung von topischem CBD. Obwohl CBD im Allgemeinen als sicher gilt, ist es immer noch wichtig, sich der Dosierung bewusst zu sein. Lernen Sie mit mir, wie man CBD sicher und effektiv nutzt.
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