Sicherheit von CBD: Was du wirklich wissen musst

CBD wird oft als harmlos verkauft. Doch nicht alle Produkte sind gleich, und Sicherheit hängt von vielen Details ab. Untersuchungen haben gezeigt, dass manche CBD-Produkte in Wirkstoffgehalt und Reinheit stark variieren. Deshalb ist es klug, nicht einfach das billigste Produkt zu kaufen.

Sichere Anwendung & Nebenwirkungen

Typische Nebenwirkungen von CBD sind Müdigkeit, Durchfall, Appetitveränderungen und manchmal trockener Mund. Bei hohen Dosen können Einwirkungen auf die Leberwerte auftreten. Wenn du Medikamente nimmst – vor allem Blutverdünner wie Warfarin oder bestimmte Antiepileptika – kann CBD deren Wirkung verstärken oder abschwächen. Das liegt an Enzymen der Leber (CYP450), die CBD hemmen kann. Sprich mit deinem Arzt, bevor du CBD neben verschreibungspflichtigen Medikamenten verwendest.

Schwangere oder stillende Frauen sollten CBD vermeiden. Bei Kindern ist CBD nur unter ärztlicher Aufsicht sinnvoll – das einzige zugelassene Präparat für bestimmte Formen der Epilepsie ist Epidiolex, und das wird strikt medizinisch überwacht.

Woran du beim Kauf achten solltest

Prüf die Laborwerte (COA = Certificate of Analysis). Ein zuverlässiges COA zeigt CBD- und THC-Gehalt, Pestizide, Lösungsmittel und Schwermetalle. Seriöse Hersteller veröffentlichen diese Berichte offen oder liefern sie auf Anfrage. Achte auf Vollspektrum-, Breitspektrum- oder Isolat-Angaben: Vollspektrum enthält Spuren von THC, Breitspektrum nicht-psychoaktive Inhaltsstoffe ohne THC, Isolat ist reines CBD.

Auch die Produktionsmethode ist wichtig: CO2-Extraktion ist sauberer als billige Lösungsmittel. Schau auf Herkunft (EU/Herkunftsländer mit strenger Landwirtschaft sind oft besser) und auf Batchnummern. Wenn ein Produkt sehr günstige Versprechen macht oder keine COA hat, Finger weg.

Vaping von CBD kann schneller wirken, bringt aber eigene Risiken: minderwertige Verdampferflüssigkeiten, synthetische Zusätze oder Verunreinigungen können die Lunge reizen. Wenn du dampfst, nutze nur geprüfte Liquids ohne Vitamin-E-Acetat oder unbekannte Aromastoffe.

Dosierung: "Start low, go slow" ist der beste Tipp. Fang klein an (z. B. 5–10 mg) und steigere langsam. Beobachte Wirkung und Nebenwirkungen über mehrere Tage. Notiere die Menge und die Reaktion, dann findest du deine persönliche Dosis.

Zusammengefasst: Check COA, sprich mit dem Arzt bei Medikamenten, vermeide CBD in Schwangerschaft und Stillzeit, starte niedrig und wähle Produkte aus vertrauenswürdiger Produktion. So minimierst du Risiken und profitierst sicherer von möglichen Effekten.

Wenn du magst, schau dir unsere Artikel zur Wechselwirkung mit Medikamenten, zur Unterschied von Ölen und Vapes oder zu Qualitätstests an – dort gehen wir ins Detail und geben konkrete Produktempfehlungen.

Ist es in Ordnung, CBD zu inhalieren?

Von Annika Roth    An 2 Dez, 2023    Kommentare (0)

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Hallo Zusammen! In meinem heutigen Beitrag werde ich eine oft gestellte Frage untersuchen - ist es sicher, CBD einzuatmen? Wir werden die verschiedenen gesundheitlichen Auswirkungen von CBD betrachten und dabei uns diverse Studien ansehen. Meine Hoffnung ist, dass diese Informationen Ihnen dabei hilft, eine fundierte Entscheidung über die Verwendung von CBD zu treffen.

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