Nutzen von Cannabis: Was wirklich hilft und was du wissen musst

Wusstest du, dass Cannabis weit mehr ist als nur ein Rauschmittel? Die Pflanze enthält über 100 Cannabinoide – die bekanntesten sind THC und CBD – und jedes wirkt etwas anders. Manche Komponenten können Schmerzen lindern, andere reduzieren Angst oder verbessern den Schlaf. Hier bekommst du eine klare, praktische Übersicht, damit du entscheiden kannst, ob und wie Cannabis für dich Sinn macht.

Wirkungen und Anwendungsfelder

CBD wirkt meist nicht psychoaktiv und wird häufig bei Angst, Entzündungen und chronischen Schmerzen eingesetzt. THC ist psychoaktiv und kann starke Schmerzlinderung, Appetitsteigerung und Übelkeitsreduktion bringen – zugleich kann es aber auch Benommenheit oder Angst verstärken. Andere Cannabinoide wie CBG oder HHC werden aktuell erforscht und bieten zusätzliche Optionen.

Für chronische Schmerzen und Spastik gibt es klinische Hinweise, die positive Effekte zeigen. Bei bestimmten Formen von Epilepsie ist ein CBD-Präparat sogar zugelassen und hilft manchen Patienten deutlich. Cannabis kann außerdem helfen, Übelkeit bei Chemotherapie zu reduzieren und den Schlaf bei Ein- und Durchschlafproblemen zu verbessern.

Einnahmeformen, Wirkungseintritt und Dosierung

Die Art der Einnahme bestimmt, wie schnell und wie lange die Wirkung eintritt. Inhalieren (Vapen, Rauchen) wirkt innerhalb von Minuten, die Wirkung hält meist einige Stunden. Öle und Tinkturen setzen langsamer ein, dafür wirkt die Wirkung länger konstant. Edibles brauchen 30–120 Minuten bis zum Wirkungseintritt und halten oft am längsten an.

Dosierung: klein anfangen und langsam steigern. Bei CBD reichen oft 5–25 mg pro Tag als Startpunkt; THC-Dosen sollten deutlich niedriger angesetzt werden, vor allem für Einsteiger. Schreib dir bei der ersten Anwendung auf, wie viel du genommen hast und wie du dich fühlst – so findest du die passende Menge schneller.

Beachte die Produktqualität: Achte auf Laborberichte (Bioanalysen), genaue Inhaltsangaben und eine transparente Herkunft. Billige Produkte ohne Prüfberichte können verunreinigt sein oder mehr THC enthalten als angegeben.

Sicherheit und Wechselwirkungen

Cannabis kann Nebenwirkungen wie Mundtrockenheit, Schläfrigkeit, veränderte Wahrnehmung oder Herzfrequenzänderungen verursachen. Es kann auch mit Medikamenten interagieren, etwa mit Blutverdünnern oder bestimmten Antidepressiva. Ein Drogentest kann THC nachweisen; wenn du beruflich getestet wirst, ist Vorsicht geboten.

Schwangere, stillende Personen und Menschen mit schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen sollten Cannabis meiden oder vorher mit ihrem Arzt sprechen. Fahre nicht und bediene keine Maschinen, solange du unsicher bist, wie das Produkt bei dir wirkt.

Wenn du konkrete Fragen hast oder eine Therapie planst, sprich mit einer Ärztin oder Apotheker. Auf dieser Seite findest du tiefergehende Artikel zu Dosierung, Verdampfen und speziellen Cannabinoiden – schnapp dir einen Beitrag und informiere dich weiter.

Ist Cannabis eine Nutzpflanze?

Von Lukas Steinbacher    An 20 Nov, 2023    Kommentare (0)

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Als leidenschaftlicher Blogger und Hanfenthusiast möchte ich heute ein interessantes Thema aufgreifen: Ist Cannabis eine Nahrungspflanze? Hanf hat eine lange Geschichte und wird seit Jahrtausenden für medizinische, industrielle und kulinarische Zwecke genutzt. Mithilfe dieses Beitrags möchte ich beleuchten, wie Cannabis in unserer Ernährung verwendet wird und welche gesundheitlichen Vorteile es bietet. Begleiten Sie mich auf dieser spannenden Reise in die Welt der Hanfnahrung.

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