Nährstoffe: Was CBD- und Hanf-Nutzer wirklich wissen sollten
Viele von uns kombinieren CBD-Produkte mit Nahrungsergänzungsmitteln. Oft fragt man sich: Verstärkt ein Vitamin die Wirkung? Beeinflusst ein Supplement Nebenwirkungen oder Blutdruck? Hier bekommst du klare, praktische Antworten ohne Fachchinesisch.
Praktische Tipps zur Einnahme
Fett macht den Unterschied: CBD und andere Cannabinoide sind fettlöslich. Ein Snack mit Fett (z. B. Joghurt, Nüsse oder ein Stück Avocado) erhöht die Aufnahme deutlich. Wenn du schnellere oder stärkere Effekte willst, nimm CBD mit einer fetthaltigen Mahlzeit.
Timing: Für dauerhafte Effekte regelmäßige Einnahme wählen. Bei akuten Situationen (z. B. Fahrtangst) kann eine Einzeldosis vor der Situation sinnvoll sein. Probiere kleine Schritte: Beginne niedrig und steigere langsam, bis du die gewünschte Wirkung spürst.
Nährstoff-Interaktionen, die du beachten solltest
Vitamin D & Cannabis: Erste Laboruntersuchungen zeigen, dass Vitamin D Rezeptoren beeinflussen kann, die auch an Cannabinoid-Wirkungen beteiligt sind. Das heißt nicht, dass Vitamin D dich automatisch stärker „high“ macht. Achte darauf, bei hohen Dosierungen Rücksprache mit dem Arzt zu halten.
Vitamin C und Blutdruck: Viele denken, Vitamin C könne den Blutdruck erhöhen. In der Praxis zeigt sich meist kein Anstieg; in einigen Studien wirkt Vitamin C neutral oder leicht senkend. Wenn du Blutdruckmedikamente nimmst, sprich trotzdem mit dem Arzt, bevor du hohe Dosen einnimmst.
Fette, Öle und Bioverfügbarkeit: CBD-Öl wird besser aufgenommen, wenn es zusammen mit Fett gegessen wird. Gleiches gilt für andere fettlösliche Cannabinoide wie CBG oder THCV in manchen Produkten. Tipp: Wer Probleme mit schwacher Wirkung hat, probiert die Einnahme zu einer fettreichen Mahlzeit.
Medikamentenwechselwirkungen: CBD kann bestimmte Leberenzyme beeinflussen, die viele Medikamente abbauen. Das betrifft z. B. Blutverdünner oder bestimmte Herzmedikamente. Wenn du verschriebene Medikamente nimmst, kläre Wechselwirkungen mit deinem Arzt oder Apotheker.
Praktische Checkliste:
- Nimm CBD mit etwas Fett für bessere Wirkung.
- Bei Blutdruck- oder Herzmedikamenten Arzt fragen.
- Beginne mit niedriger Dosis und steigere langsam.
- Achte auf Kombinationen mit starken Supplements (hohe Vitamin-D- oder Kuren mit Kräutern).
Wenn du konkrete Fragen zu Vitamin D, Vitamin C oder speziellen Supplements in Verbindung mit CBD hast, findest du zu diesen Themen ausführliche Artikel auf unserer Seite. Probier langsam, dokumentiere Effekte und sprich im Zweifel mit einer Fachperson.
Nährstoffreichtum in Cannabis: Entdecken Sie die gesündesten Teile
Von Annika Dresdner An 5 Apr, 2024 Kommentare (0)

Cannabis wird oft mit seiner psychoaktiven Wirkung in Verbindung gebracht, doch das ist nur ein Bruchteil seiner Eigenschaften. Diese Pflanze birgt auch ein erstaunliches Potenzial für die Gesundheit, insbesondere durch ihre nährstoffreichen Bestandteile. In unserem heutigen Deep-Dive beleuchten wir, was genau den Cannabis so nährstoffreich macht, identifizieren die gesündesten Teile der Pflanze und geben praktische Tipps, wie Sie diese in Ihre Ernährung integrieren können. Vom Stängel bis zum Blatt, begleiten Sie mich auf dieser faszinierenden Reise durch die Welt der Cannabis-Nährstoffe.
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