Entzündung: CBD, CBG & Co. praktisch erklärt

Entzündungen sind eine normale Reaktion deines Körpers — helfen, wenn Gewebe repariert werden muss. Problematisch wird es, wenn Entzündungen chronisch werden (z. B. bei Arthritis). Viele fragen sich: Können Cannabinoide wie CBD oder CBG wirklich helfen? Hier bekommst du konkrete Infos, was Studien sagen, wie du Produkte nutzen kannst und worauf du achten solltest.

Wie Cannabinoide Entzündung beeinflussen

CBD, CBG und verwandte Stoffe wirken über das Endocannabinoid-System und beeinflussen Immunzellen. Mehrere Tierstudien und kleinere Humanstudien zeigen, dass CBD Entzündungsmarker wie TNF‑α oder IL‑6 senken kann. CBG zeigt in Laborversuchen ebenfalls entzündungshemmende Effekte, vor allem bei Darm- und Hautentzündungen. H4CBD und ähnliche Derivate werden noch untersucht, erste Ergebnisse deuten auf ähnliche Mechanismen hin. Wichtig: Die Studienlage ist vielversprechend, aber oft noch begrenzt und unterschiedlich in Qualität.

Praktische Anwendung & Dosierung

Für lokale Beschwerden (z. B. schmerzende Gelenke) sind CBD‑Salben oder -Gels praktisch. Du trägst das Produkt direkt auf die betroffene Stelle und massierst es leicht ein. Bei systemischen oder chronischen Entzündungen nutzen viele Menschen Öle oder Kapseln, weil sie länger wirken.

Dosierungsempfehlungen sind individuell: Fang niedrig an (z. B. 5–10 mg CBD täglich) und erhöhe langsam, bis du Wirkung spürst. Viele Anwender liegen bei chronischen Beschwerden im Bereich 20–50 mg täglich; manche brauchen mehr. Für CBG gibt es weniger Daten — ähnliche Vorsicht gilt: niedrig starten. Wenn du bereits Medikamente nimmst (z. B. Blutverdünner), sprich vorher mit der Ärztin oder dem Arzt wegen Wechselwirkungen über das CYP450‑Enzymsystem.

Vapen wirkt schnell, ist aber kurzlebig. Für Entzündungen ist eine längere Wirkung oft sinnvoller, daher sind Öle oder Kapseln oft geeigneter als Einzeldosen per Vape.

Worauf du beim Kauf achten solltest: Vollspektrum‑Produkte enthalten mehrere Cannabinoide und Terpene, das kann synergistisch wirken. Achte auf ein aktuelles COA (Labortest), transparente Inhaltsstoffe und Herkunft des Hanfs. Meide Produkte ohne Prüfnachweis oder mit unrealistischen Versprechen.

Mache vor großflächiger äußerlicher Anwendung einen Hauttest: eine kleine Menge auf die Innenseite des Unterarms auftragen und 24 Stunden abwarten. Bei Rötung oder Juckreiz nicht weiterverwenden.

Wann zum Arzt? Wenn Schmerzen oder Entzündungen länger anhalten, Fieber auftreten oder die Beweglichkeit stark eingeschränkt ist, such professionelle Hilfe. CBD kann unterstützend wirken, ersetzt aber keine medizinische Behandlung bei schweren Entzündungen.

Wenn du mehr Praxiswissen willst: Schau dir unsere Artikel zu Arthritis, CBD-Öl vs. Vape und H4CBD an — dort gibt es tiefergehende Tipps und Erfahrungsberichte.

Welche CBD-Produkte bei Schmerz und Entzündung wirklich helfen

Von Florian Schneider    An 18 Jul, 2024    Kommentare (0)

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CBD hat sich in den letzten Jahren als vielversprechende Option zur Linderung von Schmerzen und Entzündungen etabliert. Unser Artikel erklärt, welche Arten von CBD-Produkten auf dem Markt verfügbar sind und wie sie wirken. Wir bieten praktische Tipps zur Auswahl des richtigen Produkts und erklären, worauf Nutzer achten sollten. Lernen Sie, wie CBD Ihnen helfen kann, Schmerzen zu reduzieren und das allgemeine Wohlbefinden zu verbessern.

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