Drogenscreening: Was du über CBD, CBG, HHC und Co. wissen musst

Ein positiver Drogentest kann Job, Führerschein oder Vertrauen kosten. Viele sind deshalb verunsichert: Zeigt CBD oder CBG etwas im Test? Und wie sieht es mit neuen Cannabinoiden wie HHC oder THCV aus? Ich erkläre dir klar, welche Tests es gibt, was sie wirklich nachweisen und wie du das Risiko eines falschen Positivs senkst.

Wie Drogentests funktionieren

Die meisten Schnelltests (Urintests) suchen nicht nach CBD, sondern nach dem THC-Metaboliten THC-COOH. Bei diesen Immunoassays liegt der übliche Cut-off oft bei 50 ng/ml für das erste Screening; eine Bestätigung mit GC-MS oder LC-MS/MS kann deutlich empfindlicher sein. Kurz: Standard-Tests sind auf THC ausgelegt, nicht auf CBD.

Unterschiedliche Proben zeigen unterschiedliche Zeitfenster: Speicheltests weisen frische Nutzung nach (meist 24–72 Stunden), Bluttests zeigen aktives THC nur wenige Stunden bis ein paar Tage, Urintests erkennen Metaboliten je nach Konsumverhalten von 1–30 Tagen (bei sehr regelmäßigem Konsum länger). Haaranalysen können Monate zurückliegende Nutzung zeigen (typisch 3 Monate).

Was heißt das für CBD, CBG, HHC & Co.?

CBD selbst wird in Standard-Drogentests kaum gesucht und normalerweise nicht nachgewiesen. Problematisch sind aber Produkte mit Rest-THC. Viele "Full-Spectrum"-Öle enthalten Spuren THC – genug, um bei regelmäßigem Konsum positiv zu testen.

CBG, CBC und andere Minor-Cannabinoide werden in Routine-Screenings nicht gezielt gesucht. Allerdings können Verunreinigungen oder gemeinsame Metabolisierung mit THC-Rückständen zu einem Positiv führen. Bei HHC, Delta-8 oder synthetischen Cannabinoiden ist die Lage unklar: Manche neuartigen Cannabinoide haben ähnliche Strukturen wie THC und können in Spezialtests oder durch Kreuzreaktionen auffallen. Es gibt keine Garantie, dass ein Produkt "sicher" ist.

Was du konkret tun kannst: Kaufe nur Produkte mit aktueller COA (Analysezertifikat) eines unabhängigen Labs, das "nicht nachweisbares THC" bestätigt. Nutze Isolate oder breitbandige (broad-spectrum) Produkte, wenn du sicher gehen willst. Vertraue nie ungeprüften Online-Anbietern.

Wenn ein Test ansteht: Stoppe den Konsum so früh wie möglich. Bei gelegentlichem Gebrauch reichen oft wenige Tage; bei regelmäßiger Nutzung solltest du 4 Wochen oder länger einplanen. Bei Haartests musst du Monate einplanen. Detox-Produkte versprechen viel, sind aber selten zuverlässig – setze lieber auf Zeit und saubere Produkte.

Wenn du unsicher bist, sprich offen mit dem Arbeitgeber, Arzt oder dem Testlabor und lege COAs vor. Bei rechtlichen Folgen (z. B. Führerschein) such dir professionelle Beratung.

Kurz gesagt: CBD alleine ist selten das Problem – aber Spuren von THC, unklare Inhaltsstoffe oder neue Cannabinoide können dich trotzdem in Schwierigkeiten bringen. Informiere dich, prüfe Zertifikate und plane genug Vorlauf, wenn ein Drogentest bevorsteht.

Wird CBD in einem 10-Panels-Drogentest erkannt? Ein umfassender Leitfaden

Von Anja Schneider    An 29 Feb, 2024    Kommentare (0)

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Ob CBD in einem 10-Panels-Drogentest angezeigt wird, ist eine Frage, die viele Menschen beschäftigt. In diesem Artikel tauchen wir tief in das Thema ein, erklären, wie Drogentests funktionieren, und spezifizieren, unter welchen Umständen CBD möglicherweise nachgewiesen werden könnte. Darüber hinaus bieten wir Tipps und Ratschläge, wie Sie sich auf einen Drogentest vorbereiten können, wenn Sie CBD-Produkte verwenden.

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