CBG Wirkung: Was Cannabigerol im Körper macht

CBG (Cannabigerol) ist ein nicht-psychoaktives Cannabinoid aus der Hanfpflanze. Anders als THC macht CBG nicht high. Es bindet nicht direkt an die gleichen Rezeptoren wie THC, sondern beeinflusst das Endocannabinoid-System (ECS) auf eigene Weise – etwa über CB1/CB2-Modulation, die Serotonin- und Vanilloid-Rezeptoren. Das erklärt, warum Anwender Entspannung, weniger Schmerzen oder entzündungshemmende Effekte berichten.

Wofür wird CBG eingesetzt?

Forscher sehen Potenzial bei Schmerzen, Entzündungen, Schlafproblemen und neuroprotektiven Effekten. Vor allem Labor- und Tierstudien zeigen vielversprechende Ergebnisse: CBG kann Entzündungen reduzieren, bei bestimmten Schmerzen lindern und Nervenzellen schützen. Erste Hinweise deuten auch auf Vorteile bei Glaukom (Drucksenkung) und bakteriellen Infektionen hin. Wichtig: belastbare Humanstudien sind noch begrenzt. Das heißt, viele Aussagen beruhen auf Vorstudien und Erfahrungsberichten, nicht auf groß angelegten klinischen Tests.

Praktische Tipps zur Anwendung

Wenn du CBG ausprobieren willst, fang klein an. Viele Anwender beginnen mit 2–5 mg pro Tag und steigern langsam, bis gewünschte Effekte eintreten. Öle und Tinkturen sind am einfachsten zu dosieren. Kapseln und topische Produkte haben ihren Zweck: Kapseln für konstante Dosis, Cremes für lokale Schmerzen. Vaping liefert schnelle Effekte, ist aber nicht für jeden geeignet. Achte immer auf das Produkt-COA (Laborbericht) und den THC-Gehalt – besonders wenn du regelmäßig Drogentests erwarten könntest.

Wählst du Full-Spectrum- oder Isolat-Produkte? Full-Spectrum enthält mehrere Cannabinoide und Terpene, was den sogenannten Entourage-Effekt verstärken kann. Isolate enthalten nur CBG, sind klarer dosierbar und reduzieren das Risiko, Spuren von THC zu konsumieren.

Wechselwirkungen: CBG kann – ähnlich wie CBD – Enzyme in der Leber beeinflussen, die viele Medikamente abbauen (CYP450). Nimmst du regelmäßig verschriebene Medikamente, sprich vorher mit deiner Ärztin oder deinem Arzt. Nebenwirkungen sind meist mild: Mundtrockenheit, Müdigkeit oder Magenbeschwerden.

Qualität zählt: Achte auf Bio-Hanf, CO2-Extraktion, transparente Laborberichte und klare Angaben zur Dosierung. Billigprodukte ohne Nachweise kannst du vermeiden.

Möchtest du mehr wissen? Auf unserer Seite findest du Artikel wie „Macht CBG-Öl dich high?“ und „Zeigt sich CBG in einem Drogentest?“, die tiefer ins Thema gehen. Probier CBG verantwortungsvoll: klein anfangen, beobachten, bei Unsicherheit ärztlichen Rat einholen.

Optimale Dosierung von CBG-Öl: Wie viele Tropfen sind richtig?

Von Anja Schneider    An 7 Mär, 2024    Kommentare (0)

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Die Dosierung von CBG-Öl kann zunächst eine Herausforderung darstellen, da sie von verschiedenen Faktoren abhängt. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Leitfaden zur optimalen Dosierung von CBG-Öl, einschließlich der Berücksichtigung individueller Unterschiede, der Erklärung der Wirkweise von CBG im Körper und praktische Tipps zur Ermittlung der perfekten Dosierung für Ihre Bedürfnisse. Darüber hinaus werden interessante Fakten über CBG und dessen potenzielle Gesundheitsvorteile geteilt.

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