CBG Überdosierung: Was du sofort wissen musst

CBG (Cannabigerol) gilt als nicht-psychoaktives Cannabinoid, aber „nicht berauschend“ heißt nicht „ohne Nebenwirkungen“. Zu viel CBG kann unangenehme Effekte auslösen. Hier erfährst du klar und praktisch, worauf du achten musst, wie eine Überdosis aussieht und was du sofort tun solltest.

Woran erkennst du eine CBG-Überdosis?

Typische Symptome bei zu hoher CBG-Aufnahme ähneln denen, die aus CBD-Berichten bekannt sind. Dazu gehören starke Müdigkeit, Schwindel, Übelkeit oder Durchfall. Manche berichten von niedrigem Blutdruck, Herzrasen oder Kopfschmerzen. Wenn du gedämpft oder übermäßig schläfrig wirst, sprichst du von einer Wirkung, die den Alltag stark beeinträchtigt.

Bei Inhalation (Vapen/ Rauchen) setzt die Wirkung schneller ein und fällt schneller ab. Deshalb treten Überdosierungserscheinungen oft rascher auf als beim Öl. Bei oraler Einnahme kann die Wirkung verzögert sein (bis zu zwei Stunden), aber länger anhalten.

Was solltest du bei einer Überdosis tun?

Erstmal: Ruhe bewahren. Setz dich hin, trink Wasser und atme tief durch. Viele Symptome klingen in ein paar Stunden ab. Suche sofort ärztliche Hilfe, wenn Atemprobleme, starke Brustschmerzen, Ohnmacht oder starker Herzrasen auftreten. Bei Bewusstlosigkeit oder Krampfanfällen ruf den Notruf.

Wenn du Medikamente nimmst, besonders Blutverdünner, Herzmedikamente oder Antidepressiva, sag dem Arzt davon. CBG kann über die Leberenzyme (CYP450) mit anderen Medikamenten interagieren und deren Wirkung verändern.

Bei Unsicherheit: Nimm die Verpackung oder Produktinformationen mit zum Arzt. Das hilft beim schnellen Einschätzen der eingenommenen Dosis und möglicher Wechselwirkungen.

So reduzierst du dein Risiko

1) Low-and-slow: Fang klein an. Viele Anwender beginnen mit 5–10 mg CBG pro Tag und steigern langsam. 2) Form beachten: Vapen braucht weniger Dosis als Öl. Fang beim Dampfen noch niedriger an. 3) Kombis: In Kombiprodukten (z. B. CBG + CBD) können Effekte stärker oder anders sein. Dosis anpassen. 4) Arztkontakt: Bei Schwangerschaft, Lebererkrankungen oder regelmäßiger Medikamenteneinnahme vorher mit dem Arzt sprechen. 5) Vertrauenswürdige Produkte: Achte auf Laborberichte (COA), klare Dosierungsangaben und reinige Inhaltsstoffe.

Was die Forschung sagt

Die Datenlage zu CBG ist noch begrenzt. Erste Tier- und In-vitro-Studien zeigen interessante Effekte, aber zuverlässige Humanstudien fehlen größtenteils. Das heißt: Konkrete Höchstdosen sind nicht offiziell festgelegt. Deshalb gilt: vorsichtig testen und bei ungewöhnlichen Reaktionen abbrechen.

Kurz und praktisch: CBG ist nicht harmlos per se. Richtig dosiert kann es helfen, zu viel kann aber Probleme machen. Fang niedrig an, beobachte dich, informiere dich über Wechselwirkungen und suche medizinische Hilfe bei ernsthaften Symptomen.

Was passiert, wenn ich zu viel CBG einnehme? – Wissenswertes und Risiken

Von Anja Schneider    An 14 Dez, 2023    Kommentare (0)

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Hey, ich bin's wieder! Heute möchte ich mit euch teilen, was passieren kann, wenn man zu viel CBG zu sich nimmt. CBG, auch bekannt als Cannabigerol, ist ja ein echtes Multitalent unter den Cannabinoiden, aber wie bei allem gilt auch hier: die Dosis macht das Gift. Ich bin auf einige Studien gestoßen, die zeigen, dass eine Überdosierung zu unangenehmen Symptomen führen kann. Gleichzeitig habe ich aber auch gelesen, dass CBG in der Regel gut vertragen wird. Also lasst uns klären, wie viel zu viel ist und was man in einem solchen Fall tun kann. Bleibt gespannt und ich erzähle euch mehr dazu in meinen nächsten Beiträgen!

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