CBD-Wein: Was du wissen musst, bevor du probierst

CBD-Wein ist gerade im Trend: Wein, dem Cannabidiol (CBD) zugesetzt wurde, verspricht Entspannung ohne High. Klingt verlockend, aber was steckt wirklich dahinter? Hier bekommst du klare Infos zu Wirkung, Dosierung, Sicherheit und wie du guten CBD-Wein erkennst.

Kurz gesagt: CBD ist kein Rauschmittel wie THC. Bei CBD-Wein geht es meist um eine leichte, entspannende Ergänzung zum Drink. Hersteller können CBD-Extrakte dem Wein beimischen oder mit aromatisierten Tropfen arbeiten. Wichtig ist die Transparenz bei Inhaltsstoffen und die Kontrolle von THC.

Wie wirkt CBD-Wein?

CBD wirkt über das Endocannabinoid‑System und beeinflusst so Stress, Schlaf und Schmerzempfinden. In Getränken tritt die Wirkung langsamer ein als beim Verdampfen — rechnest du mit Effekten, musst du 45–120 Minuten warten. Die Kombination mit Alkohol verändert die Wirkung: Alkohol kann die beruhigende Wirkung verstärken, aber auch Müdigkeit und Reaktionsverzögerung erhöhen. Trinke deshalb vorsichtig.

Zu Studien: Die meisten belastbaren Daten stammen von oralen CBD-Präparaten (Öle, Kapseln). Für CBD in Getränken gibt es bisher nur wenige spezifische Untersuchungen. Das heißt: Erfahrungen sind oft subjektiv, wissenschaftliche Sicherheit und Langzeitdaten fehlen noch.

Sicher kaufen und richtig dosieren

Beim Kauf auf drei Dinge achten: 1) Laborberichte (CoA) vom Anbieter, 2) THC-Gehalt und Vollspektrum-/Broad‑Spectrum-Angaben, 3) klare Dosierungsangabe in mg pro Flasche oder Glas. In vielen EU-Ländern liegt die Grenze für erlaubten THC-Anteil bei Produkten aus Industriehanf bei circa 0,2 %—achte auf das Etikett und das CoA.

Dosierung: Fang klein an. Ein guter Start ist 5–10 mg CBD pro Portion. Warte nach dem ersten Glas mindestens zwei Stunden, bevor du nachlegst. Wenn du regelmäßig Medikamente nimmst, frage den Arzt: CBD beeinflusst Enzyme in der Leber und kann Wechselwirkungen haben. Schwangere, stillende Personen und Kinder sollten CBD-Getränke meiden.

Praktische Tipps: Lies das Kleingedruckte. Wenn ein Hersteller keine unabhängigen Tests vorlegt, Finger weg. Geschmacklich unterscheiden sich Produkte stark: Manche sind subtil, andere aromatisiert. Teste erst eine kleine Flasche oder ein Glas beim Händler oder auf einem Probier-Event.

Lagerung und Haltbarkeit wie bei Wein: kühl, dunkel, verschlossen. Achte auf Haltbarkeitsdatum und ob CBD‑Zusätze emulgiert sind—sonst trennt sich die Flüssigkeit schneller.

Fazit ohne Abschlusssatz: Wenn du CBD-Wein probieren willst, geh bewusst vor: starte niedrig, schau dir Laborwerte an und mische nicht zu viel Alkohol dazu. So findest du heraus, ob das Getränk für deine Mittagspause oder den entspannten Abend taugt.

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Von Florian Schneider    An 20 Jun, 2024    Kommentare (0)

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