Cannabis-Wein: Was du wissen musst

Schon gewusst: Hanfgetränke müssen nicht berauschen. Bei Cannabis-Wein gibt es große Unterschiede — zwischen CBD-haltigen Drinks, alkoholfreien Hanfgetränken und echten THC-haltigen Produkten. Hier erfährst du konkret, wie sie wirken, worauf du beim Kauf achten solltest und wie du sicher dosierst.

Wirkung & Dosierung

CBD-Getränke enthalten meist zwischen 5 und 25 mg CBD pro Portion. Das beruhigt viele Nutzer, ohne high zu machen. THC-Getränke sind anders: legale Produkte in Ländern mit zugelassenem Cannabis setzen oft auf Portionen von 2,5–10 mg THC pro Glas — das kann durchaus psychoaktiv wirken. Wenn du neu dabei bist, nimm wenig: eine Hälfte der Portion, abwarten 60–120 Minuten und erst dann mehr. Getränke wirken langsamer als direktes Verdampfen, weil die Aufnahme über Magen und Leber läuft.

Legalität, Sicherheit & Laborberichte

Die Rechtslage ist knifflig. In der EU gilt für Nutzhanf oft ein THC-Grenzwert von rund 0,2 % für die Pflanze, aber Regeln für fertige Getränke variieren stark. Achte beim Kauf auf ein COA (Certificate of Analysis) vom Labor. Das Dokument zeigt CBD- und THC-Gehalt sowie Reinheit (Pestizide, Schwermetalle). Fehlt das COA, Finger weg.

Weitere Sicherheits-Tipps: mische Cannabis-Getränke nicht mit anderen Beruhigungsmitteln oder Alkohol, wenn du empfindlich bist oder Medikamente nimmst. Fahre nicht und bediene keine Maschinen nach THC-Konsum. Lagere Produkte kindersicher.

Wenn du selbst infundieren willst: Alkohol löst Cannabinoide gut, aber Hitze und falsche Lagerung können Wirkstoffverlust verursachen. Besser: fertige Ölextrakte (mit COA) verwenden und genau dosieren. Notiere mg CBD/THC pro Flasche und pro Glas.

Geschmacklich variieren Cannabis-Weine stark. Manche Hersteller setzen auf dezente Hanfnote, andere nutzen Aromen, Fruchtsäfte oder Botanicals, um den Geschmack auszugleichen. Willst du eine dezente Hanfnote, wähle ein Produkt mit niedrigem CBD-Anteil; suchst du Entspannung, greif zu moderater Dosierung.

Praktische Checkliste beim Kauf:

  • Liegt ein aktuelles Laborzertifikat (COA) vor?
  • Wie viel mg CBD/THC pro Portion steht auf dem Etikett?
  • Sind Zusatzstoffe oder Alkoholgehalt angegeben?
  • Ist das Produkt in deinem Land legal erhältlich?
  • Gibt es Verbraucherbewertungen oder Erfahrungen?

Kurz und praktisch: Les das Etikett, starte klein, warte lange genug und schütze dich vor Wechselwirkungen. So bleibt Cannabis-Wein eine interessante Alternative für Genuss und Entspannung — aber nur, wenn du bewusst und informiert damit umgehst.

Wie viel kostet eine Flasche Cannabis-infusierter Wein?

Von Florian Schneider    An 20 Jun, 2024    Kommentare (0)

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