Cannabigerol (CBG) Nebenwirkungen: Was du wirklich wissen solltest
CBG wird oft als „Mutter aller Cannabinoide“ bezeichnet und gilt als sanft. Viele Nutzer glauben, CBG sei komplett nebenwirkungsfrei. Die Wahrheit: klare Daten fehlen, aber es gibt bekannte Effekte, auf die du achten solltest.
Häufige Nebenwirkungen
CBG wirkt ähnlich wie CBD bei vielen Menschen – das heißt, leichte Nebenwirkungen sind möglich. Typische Beschwerden sind trockener Mund, Müdigkeit und Magen-Darm-Probleme wie Übelkeit oder Durchfall. Manche berichten auch von Appetitveränderungen oder Kopfschmerzen. Diese Effekte sind meist mild und verschwinden, wenn die Dosis reduziert wird.
Wichtig: Bei hohen Dosen können sedierende Effekte stärker ausfallen. Wenn du also CBG zusammen mit Alkohol oder anderen sedierenden Mitteln nimmst, steigt das Risiko für Schläfrigkeit und verminderte Reaktionsfähigkeit.
Wechselwirkungen und Warnungen
CBG beeinflusst Enzyme in der Leber (CYP450-System). Das bedeutet: CBG kann die Wirkung anderer Medikamente verstärken oder abschwächen. Klassiker sind Blutverdünner, bestimmte Antidepressiva, Herzmedikamente und Antiepileptika. Wenn du verschreibungspflichtige Medikamente nimmst, sprich vorher mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.
Schwangerschaft und Stillzeit: Hier gibt es keine belastbaren Daten. Viele Fachleute raten, auf CBG-Produkte zu verzichten, solange keine sichere Studienlage vorliegt.
Drogentests: Reines CBG sollte nicht psychoaktiv sein und normalerweise nicht zu positiven Tests auf THC führen. Achte aber auf Produktqualität: verunreinigte oder falsch deklarierte Produkte können Spuren von THC enthalten. Wer beruflich getestet wird, sollte nur geprüfte Laborprodukte nutzen oder Abstand halten.
Leberwerte: Wie bei CBD gab es Hinweise, dass Cannabinoide in sehr hohen Dosen Leberenzyme beeinflussen können. Bei bestehender Lebererkrankung oder wenn du Medikamente mit Leberstoffwechsel nimmst, ist Vorsicht geboten.
Sicherheitstipps – so gehst du auf Nummer sicher
Starte mit einer niedrigen Dosis und steigere langsam. Beobachte Körperreaktionen über mehrere Tage. Notiere Nebenwirkungen, Schlafqualität und Appetit – so erkennst du Muster schneller.
Kaufe nur Produkte mit Laborzertifikat (COA). Das Zertifikat zeigt Gehalte von CBG, CBD und THC sowie Verunreinigungen. Vermeide Produkte ohne klaren Herkunftsnachweis.
Wenn du Medikamente nimmst: Frag deinen Hausarzt oder Apotheker nach Wechselwirkungen. Erwähne unbedingt alle verschriebenen Mittel und auch frei verkäufliche Präparate.
Bei starkem Unwohlsein, anhaltender Übelkeit, Gelbsucht oder plötzlicher starker Müdigkeit: Such medizinische Hilfe. Solche Symptome können auf ernstere Probleme hindeuten.
Fazit: CBG wirkt für viele Menschen gut und hat meist milde Nebenwirkungen. Trotzdem fehlen große Studien – also vorsichtig sein, kritisch kaufen und bei Unsicherheit ärztlichen Rat einholen.
Was passiert, wenn ich zu viel CBG einnehme? – Wissenswertes und Risiken
Von Anja Schneider An 14 Dez, 2023 Kommentare (0)

Hey, ich bin's wieder! Heute möchte ich mit euch teilen, was passieren kann, wenn man zu viel CBG zu sich nimmt. CBG, auch bekannt als Cannabigerol, ist ja ein echtes Multitalent unter den Cannabinoiden, aber wie bei allem gilt auch hier: die Dosis macht das Gift. Ich bin auf einige Studien gestoßen, die zeigen, dass eine Überdosierung zu unangenehmen Symptomen führen kann. Gleichzeitig habe ich aber auch gelesen, dass CBG in der Regel gut vertragen wird. Also lasst uns klären, wie viel zu viel ist und was man in einem solchen Fall tun kann. Bleibt gespannt und ich erzähle euch mehr dazu in meinen nächsten Beiträgen!
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