Cannabidiol Abhängigkeit: Kann CBD süchtig machen?

CBD wird oft als harmloses Naturprodukt verkauft. Viele Nutzer fragen sich trotzdem: Macht Cannabidiol abhängig? Die klare Antwort lautet: Aktuelle Forschung sieht kein süchtig machendes Potenzial bei reinem CBD.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bewertete CBD 2018 und kam zu dem Schluss, dass es kein Suchtpotenzial zeigt und keine Auffälligkeiten im Missbrauchsverhalten verursacht. Das trennt CBD deutlich von THC, dem psychoaktiven Cannabinoid, das bekannt für Abhängigkeitsrisiken ist. Diese Unterscheidung ist wichtig: CBD verändert in der Regel nicht das Bewusstsein und erzeugt keinen Rausch.

Physische Abhängigkeit vs. Gewohnheit

Physische Abhängigkeit bedeutet, dass der Körper Entzugserscheinungen zeigt, wenn eine Substanz abgesetzt wird. Dafür gibt es bei CBD kaum Hinweise. Psychische Gewohnheiten sind jedoch möglich. Wer CBD täglich zur Entspannung nimmt, entwickelt leicht eine Routine: Abends ein Öl, beim Stress ein Tropfen. Das ist eher ein Gewohnheitsverhalten als echte Sucht.

Bei manchen Menschen berichten Anwender von leichter Unruhe oder Schlafstörungen nach Stoppen hoher Dosen. Solche Effekte sind aber nicht gut dokumentiert und könnten von anderen Faktoren stammen — z. B. von zugrundeliegender Angst, die vorher durch CBD abgefedert wurde.

Wann Vorsicht geboten ist

Hoch dosierte oder synthetische Produkte können andere Risiken bergen. Studien zu Medikamenten wie Epidiolex (ein verschreibungspflichtiges CBD-Präparat) zeigen Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Durchfall oder Leberwertveränderungen. Diese sind medizinisch relevant, aber keine klassischen Entzugserscheinungen.

Produktqualität spielt eine große Rolle. Verunreinigtes CBD kann Spuren von THC oder anderen Cannabinoiden enthalten. Regelmäßig konsumiertes Produkt mit höherem THC-Anteil erhöht das Risiko für Abhängigkeit. Achte also auf Labortests und den ausgewiesenen THC-Gehalt.

Auch Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten können problematisch sein. CBD beeinflusst Leberenzyme, die viele Arzneien abbauen. Wenn du Medikamente nimmst, sprich mit deinem Arzt, bevor du dauerhaft CBD nutzt.

Praktische Tipps, um Kontrolle zu behalten: setze feste Dosierungen, notiere Konsumzeiten und -gründe, lege Pausen ein und kaufe Produkte mit geprüften Inhaltsstoffen. Wenn du merkst, dass du CBD brauchst, um ohne Angst zu funktionieren, dann frag eine Fachperson.

Anzeichen für problematischen Gebrauch sind klar: du kannst nicht mehr aufhören, steigerst die Dosis ständig, vernachlässigst Arbeit oder Beziehungen. Achte auch auf gesundheitliche Warnsignale wie anhaltende Müdigkeit, Appetitverlust oder Stimmungsschwankungen. Wenn Freunde oder Familie Bedenken äußern, nimm das ernst. Ein kurzes Tagebuch über Konsummenge und Wirkung hilft, Muster zu erkennen und rechtzeitig gegenzusteuern.

Besondere Gruppen brauchen mehr Vorsicht. Schwangere und stillende Frauen sollten CBD meiden, weil Daten fehlen. Bei Kindern ist CBD nur unter ärztlicher Aufsicht erlaubt (z. B. bei schweren Epilepsien). Menschen mit Leberproblemen oder Personen, die Blutverdünner nehmen, müssen vorher mit ihrem Arzt sprechen. Bei Unsicherheit ist eine Blutuntersuchung oder Leberwerte-Kontrolle sinnvoll, bevor du regelmäßig CBD nutzt.

Dosierung: Fang klein an (z. B. fünf bis zehn mg) und steigere langsam. Messe Wirkungen über Tage, nicht Minuten. Bei längerem Gebrauch probiere Absetzversuche in Absprache mit dem Arzt, um Gewohnheiten zu durchbrechen. Bleib achtsam.

Kurz gesagt: Reines CBD gilt derzeit nicht als suchterzeugend. Gewohnheit und falsche Produkte können jedoch Probleme machen. Informiere dich, nutze geprüfte Produkte und sprich mit einem Arzt bei Unsicherheit. So bleibt CBD ein Werkzeug, das du bewusst und sicher einsetzen kannst.

Ist CBD wirksam bei der Behandlung von Entzugserscheinungen? - Eine Analyse

Von Annika Dresdner    An 29 Dez, 2023    Kommentare (0)

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Hey ihr Lieben, ich habe mich mal intensiver mit dem Thema CBD und Entzug beschäftigt. Es interessiert mich wirklich, ob Cannabidiol helfen kann, wenn man mit Sucht zu kämpfen hat. In meinem neuesten Beitrag gebe ich einen Überblick über die aktuelle Forschung und teile persönliche Erfahrungen aus der Community. Die Frage, ob CBD tatsächlich eine Unterstützung bei Entzugserscheinungen bieten kann, ist wirklich spannend und ich finde, wir sollten darüber reden. Lasst uns gemeinsam einen Blick auf die potenziellen Vorteile werfen und verstehen, wie CBD wirken könnte.

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