Tiergesundheit und Wohlbefinden: CBD für Hunde und Haustiere

Hunde reagieren oft sensibel auf Stress, Angst oder Schmerzen. Viele Tierhalter fragen sich: Kann CBD helfen und wie viel ist sicher? Hier gibt es praktische, leicht umsetzbare Hinweise, damit Sie verantwortungsvoll starten.

Worauf achten? Zuerst das Produkt: Wählen Sie ein CBD-Öl oder -Leckerli, das speziell für Tiere gedacht ist oder zumindest kein THC enthält. Achten Sie auf Laborberichte (COA), klare Angabe der CBD-Menge und Inhaltsstoffe. Vermeiden Sie Produkte mit Xylit oder künstlichen Süßstoffen – das ist giftig für Hunde.

Welche Dosierung ist sinnvoll? Eine gebräuchliche Anfangsdosis liegt bei 0,2–0,5 mg CBD pro Kilogramm Körpergewicht, zweimal täglich. Wenn nötig, können Sie nach einer Woche langsam auf bis zu 1–2 mg/kg erhöhen, in kleinen Schritten. Beispiel: Ein Hund mit 10 kg startet bei 2–5 mg CBD pro Gabe (also 4–10 mg täglich bei zweimaliger Gabe). Lesen Sie die Flasche, um die Tropfenmenge zu berechnen: Hat das Öl 1000 mg CBD in 30 ml, enthält 1 ml ~33 mg CBD.

Wie geben Sie es verlässlich? Tropfen unter das Futter mischen oder direkt in den Maulwinkel geben. Bei wählerischen Tieren funktioniert ein Stück Leberwurst oder ein Leckerli-Trick. Für akute Angst (z. B. Feuerwerk) ist manchmal eine leicht höhere Dosis kurz vorher hilfreich, aber testen Sie die Reaktion vorher an einem ruhigen Tag.

Was beobachten? Achten Sie auf müde Reaktion, Appetitveränderung, Erbrechen oder Durchfall. Leichte Müdigkeit ist eine häufige Nebenwirkung, passt sich aber oft an. Bei starken Symptomen sofort stoppen und den Tierarzt kontaktieren.

Wechselwirkungen und Vorsicht: CBD kann die Wirkung anderer Medikamente verändern, besonders solche, die in der Leber abgebaut werden. Wenn Ihr Tier Medikamente nimmt (z. B. Antiepileptika, Psychopharmaka), sprechen Sie zuerst mit dem Tierarzt. Schwangere Tiere, Welpen und Tiere mit schweren Leber- oder Nierenerkrankungen sollten CBD nicht ohne tierärztliche Aufsicht bekommen.

Produktwahl: Entscheiden Sie zwischen Vollspektrum-, Breitspektrum- oder Isolat-Formeln. Vollspektrum enthält mehrere Cannabinoide, kann aber Spuren THC haben. Breitspektrum vermeidet THC, Isolat ist reines CBD. Für Hunde empfehlen viele Fachleute THC-freie Varianten.

Konkreter Tipp zum Start: Schreiben Sie Gewicht, Startdosis und Verhaltenstests in eine kurze Tabelle. Geben Sie die gleiche Menge morgens und abends, beobachten Sie eine Woche und passen Sie dann an. So erkennen Sie Wirkung oder Nebenwirkung schnell.

Eine sichere Lagerung erhöht die Haltbarkeit: Öl trocken, dunkel und kühl aufbewahren und vor direktem Sonnenlicht schützen. Verfallsdatum prüfen und Produkte nicht verwenden, wenn Geruch oder Konsistenz ungewöhnlich erscheint. Besonders bei Katzen gelten andere Regeln: Katzen sind oft empfindlicher—hier empfiehlt sich eine noch niedrigere Startdosis von etwa 0,1–0,25 mg/kg, langsam steigern und nur THC-freie Präparate verwenden. Achten Sie bei Tierfutter oder Leckerlis auf zusätzliche Zutaten; ätherische Öle wie Teebaumöl sind für Katzen und Hunde gefährlich. Zuletzt: Dokumentieren Sie Wirkung und Nebenwirkung in kurzen Notizen. So sehen Sie nach zwei Wochen klar, ob CBD hilft oder ob andere Maßnahmen sinnvoller sind. Bei Unsicherheit Tierarzt fragen und dokumentieren.

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Wie viel CBD wird meinen Hund beruhigen?

Von Lukas Steinbacher    An 1 Okt, 2023    Kommentare (0)

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Als Hundebesitzer weiß ich, wie schwierig es sein kann, wenn unser vierbeiniger Freund ängstlich oder gestresst ist. In diesem Beitrag werden wir untersuchen, wie viel CBD benötigt wird, um unseren Hund zu beruhigen. Wir werden uns ansehen, welche Faktoren die Dosierung beeinflussen können und wie CBD dazu beitragen kann, das Wohlbefinden unseres Hundes zu verbessern. Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, vor der Verwendung von CBD immer einen Tierarzt zu konsultieren.

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