Wirkungen von CBG: Was Cannabigerol im Körper macht
CBG (Cannabigerol) ist das sogenannte Mutter-Cannabinoid: In der Hanfpflanze entsteht daraus später CBD und THC. Anders als THC macht CBG nicht high. Trotzdem hat CBG mehrere interessante Effekte, über die Forscher in den letzten Jahren zunehmend sprechen.
Wie CBG wirkt
CBG bindet kaum direkt an CB1- oder CB2-Rezeptoren, sondern beeinflusst andere Signalwege im Körper. Labor- und Tierversuche zeigen, dass CBG unter anderem an TRPV1-Rezeptoren, alpha-2-Adrenozeptoren und Serotoninrezeptoren (5-HT1A) wirkt. Durch diese Mechanismen kann CBG Entzündungen dämpfen, Schmerzen modulieren und nervenzellschützend wirken. Studien an Mäusen berichteten über verminderte Entzündungszeichen bei Darmerkrankungen und eine appetitanregende Wirkung in bestimmten Dosen.
Außerdem gibt es Hinweise, dass CBG antibakterielle Eigenschaften hat – speziell gegen einige resistente Bakterienstämme in Laborversuchen. Für Augenkrankheiten zeigen Tierversuche eine Reduktion des Augeninnendrucks, was interessant für Glaukom-Forschung ist. Allerdings fehlen noch breit angelegte klinische Studien am Menschen, deshalb sind viele Effekte bisher vorläufig.
Praxis: Anwendung, Dosierung und Sicherheit
CBG gibt es als Öl, Kapseln, Blüten, Vape-Produkte und Topicals. Weil die Studienlage für Menschen dünn ist, gilt: vorsichtig starten. Viele Anwender beginnen mit kleinen Mengen – zum Beispiel 2–5 mg CBG täglich – und steigern langsam, bis gewünschte Effekte spürbar sind. Manche Produkte enthalten 10–20 mg oder mehr pro Dosis; genaue Empfehlungen hängen vom Produkt und persönlicher Empfindlichkeit ab.
Bei Nebenwirkungen berichten Nutzer gelegentlich über Mundtrockenheit, Müdigkeit oder leichte Verdauungsbeschwerden. Wichtiger Hinweis: CBG kann Enzyme in der Leber beeinflussen (CYP450-System) und damit Wechselwirkungen mit Medikamenten verursachen. Sprich mit deinem Arzt, wenn du Medikamente einnimmst, schwanger bist oder stillst.
Beim Kauf auf Qualität achten: CO2-Extrakt, Laborberichte (Third-Party-Tests), klarer THC-Gehalt. Vollspektrum-Produkte können Synergieeffekte haben, enthalten aber möglicherweise Spuren von THC, was bei Drogentests relevant sein kann. CBG-Isolate vermeiden dieses Risiko, bieten aber kein ganzes Profil an Begleitstoffen.
CBG ist kein Allheilmittel, aber es ist ein spannendes Cannabinoid mit vielfältigen Wirkmechanismen. Wenn du es ausprobieren willst: klein anfangen, auf Labortests achten und bei Unsicherheit medizinischen Rat einholen.
Macht CBG Sie hungrig?
Von Annika Roth An 7 Okt, 2023 Kommentare (0)

In diesem Artikel erforschen wir, ob CBG (Cannabigerol) Hunger verursacht. Als leidenschaftliche Bloggerin und begeisterte Anhängerin von Naturtherapie, habe ich viel über Cannabinoide und ihre Auswirkungen auf den Körper gelernt. CBG ist weniger bekannt, aber genauso faszinierend wie seine bekannten Cousins, CBD und THC. Zieht es wirklich den Appetit an oder ist das nur ein Mythos? Lassen Sie uns eintauchen und es gemeinsam herausfinden!
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