Pflegesektor: CBD, HHC & Co. – was Pflegekräfte wissen sollten

Cannabinoide wie CBD, HHC oder CBG tauchen immer öfter bei Patient:innen auf. Das kann Chancen bringen – etwa bei Schmerzen, Schlafproblemen oder Angst. Gleichzeitig entstehen Risiken bei Wechselwirkungen, Dosierung und rechtlichen Fragen. Als Pflegekraft willst du sicher handeln und deine Patient:innen schützen. Hier sind klare, praktische Hinweise, ohne Fachchinesisch.

Was wirkt wofür und worauf achten?

CBD wird häufig bei Schmerzen, Entzündungen und Angst eingesetzt. Manche Patient:innen bevorzugen Öle, andere Gummis oder Vapes. HHC, THCV und CBG sind weniger erforscht, können aber ähnliche Effekte haben. Wichtig: Wirkungen sind individuell. Starte immer niedrig und beobachte: Atemfrequenz, Blutdruck, Schläfrigkeit und Interaktionen mit bestehenden Medikamenten.

Für konkrete Fragen im Alltag: Lies unsere Beiträge „Welche CBD-Produkte bei Schmerz und Entzündung wirklich helfen“ oder „Hilft CBD bei der Linderung von Arthritis-Schmerzen?“ – dort gibt es Praxistipps zur Produktwahl und Anwendung.

Sicherheit, Dosis und Dokumentation

Dosierung: Beginne mit einer kleinen Menge und steige langsam. Bei oralen Produkten kann die Wirkung verzögert auftreten – warte 2–3 Stunden, bevor du nachdosierst. Bei Inhalation setzt die Wirkung schneller ein, dafür ist die Wirkung kürzer. Notiere Beginn, Dosis, Zeitpunkt und Wirkung im Pflegebericht.

Wechselwirkungen: CBD kann Enzyme in der Leber hemmen und so andere Medikamente verstärken oder abschwächen. Besonders kritisch sind Blutverdünner, Antidepressiva und bestimmte Epilepsiemedikamente. Bei Unsicherheit Rücksprache mit der Ärztin oder dem Arzt halten.

Besondere Gruppen: Ältere Menschen reagieren oft empfindlicher. Bei Demenzpatient:innen ist Vorsicht geboten – Verwirrung oder Sturzrisiko können steigen. Schwangere und stillende Personen sollten Cannabinoide grundsätzlich meiden.

Rechtliches: In Deutschland sind viele CBD-Produkte erlaubt, solange THC-Grenzen eingehalten werden. Synthetische Cannabinoide oder nicht deklarierte Produkte sind riskant und rechtlich heikel. Vermeide Produkte ohne Prüfzertifikat. Bei institutionellen Einrichtungen kläre die Hausregelung oder Dienstvereinbarung.

Praktische Tipps: Fordere Produktinformationen an, prüfe Laborberichte und frag nach Herstellergarantie. Bei Vape-Produkten auf Sauberkeit der Geräte achten – kontaminierte Verdampfer können Atemwege reizen. Bei oralen Präparaten auf Zucker- oder Alkoholgehalt achten, das kann für Diabetiker:innen oder Alkoholabhängige wichtig sein.

Wenn du dich unsicher fühlst: Dokumentiere Symptome, frage die betreuende Ärztin oder den Arzt und besprecht Probebehandlungen mit klaren Beobachtungsintervallen. Nutze unsere Artikel wie „Wie viele Züge CBD sind ideal für dich?“ oder „Welche Medikamentenkategorie ist CBD?“ für schnelle Antworten.

Kurz gesagt: Cannabinoide können im Pflegesektor hilfreich sein, aber nur mit klarer Information, strenger Dokumentation und ärztlicher Absprache. So schützt du deine Patient:innen und handelst professionell.

Wofür steht das P in HHC?

Von Annika Roth    An 23 Nov, 2023    Kommentare (0)

blog-post-image

Hallo zusammen! Heute sprechen wir über etwas ganz Besonderes - das P in der Abkürzung HHC. Sie fragen sich jetzt wahrscheinlich, was es bedeutet. Nun, HHC steht für Home Health Care und das P bedeutet Pflege. In diesem Artikel werden wir genau untersuchen, was damit gemeint ist und wie es sich auf den Pflegesektor auswirkt. Bleiben Sie bis zum Ende dran - es wird informativ und interessant!

Mehr anzeigen