Kontraindikationen bei CBD, HHC und verwandten Produkten
CBD und andere Cannabinoide wirken für viele Menschen nützlich. Trotzdem gibt es Situationen, in denen du vorsichtig sein solltest oder ganz verzichten musst. Hier erkläre ich klar und praktisch, wer betroffen ist, welche Risiken bestehen und was du konkret tun kannst.
Wer sollte CBD & Co. vermeiden?
Schwangerschaft und Stillzeit: Verzichte auf CBD, HHC oder ähnliche Produkte während Schwangerschaft und Stillzeit. Studien sind lückenhaft und die Auswirkungen auf das ungeborene Kind sind nicht ausreichend erforscht.
Schwere Lebererkrankungen: CBD beeinflusst Leberenzyme (z. B. CYP3A4, CYP2C19). Bei Leberproblemen kann sich der Abbau von Medikamenten verändern. Wenn du eine Lebererkrankung hast, klär die Nutzung vorher mit deinem Arzt.
Blutgerinnungsstörungen oder Blutverdünner: CBD kann die Wirkung von Blutverdünnern verstärken. Wenn du Medikamente wie Warfarin oder andere Antikoagulanzien nimmst, ist Vorsicht geboten.
Epilepsie und Antiepileptika: CBD kann mit bestimmten Antiepileptika interagieren. Bei Medikamenten wie Clobazam wurden Wechselwirkungen dokumentiert. Besprich Dosierung und Monitoring immer mit dem behandelnden Neurologen.
Psychische Erkrankungen: Bei einer Vorgeschichte von Psychosen, scharfen Angstzuständen oder schweren psychiatrischen Erkrankungen solltest du besonders vorsichtig sein — besonders bei Produkten, die THC, THCP oder stärkere synthetische Cannabinoide enthalten.
Atemwegserkrankungen: Beim Verdampfen (Vaping) entstehen Einflüsse auf die Atemwege. Menschen mit Asthma oder COPD sollten Vaping vermeiden und eher auf Öle oder orale Formen zurückgreifen — nach Rücksprache mit dem Arzt.
Wechselwirkungen und praktische Regeln
Medikamenten-Interaktionen: CBD kann Enzyme hemmen, die viele Medikamente abbauen. Beispiele: Blutverdünner, bestimmte Antidepressiva (SSRI), Benzodiazepine, Statine und einige Antiepileptika. Sag deinem Arzt offen, welche Produkte du nutzt.
Dosierung: Fang niedrig an und steigere langsam („start low, go slow“). So erkennst du Nebenwirkungen früh und minimierst Risiken. Notiere Wirkungen und unerwünschte Effekte.
Operationen: Vor Operationen sollte man oft Cannabisprodukte absetzen. Frag deinen Chirurgen oder Anästhesisten — empfohlen werden häufig 1–2 Wochen vorher, je nach Produkt und Dosis.
Produktqualität: Achte auf Laborberichte (COA), klar deklarierte Inhaltsstoffe und THC-Anteil. Verunreinigte oder synthetische Produkte (z. B. fragliche HHC-Varianten) bergen unkalkulierbare Risiken.
Drugtests: Manche CBD-Produkte enthalten Spuren von THC, die bei Drogentests auffallen können. Wenn dein Job Tests verlangt, wähle geprüfte THC-freie Produkte oder verzichte.
Kurz gesagt: Sprich offen mit deinem Arzt, überprüfe Inhaltsstoffe und fange klein an. Bei Schwangerschaft, Leberproblemen, Blutverdünnern oder psychischen Vorerkrankungen solltest du CBD & Co. nur nach ärztlicher Empfehlung nutzen. Wenn du unsicher bist, frag lieber nach — so schützt du deine Gesundheit effektiv.
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Von Florian Schneider An 6 Jun, 2024 Kommentare (0)

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