Fahrangst: Wie du die Angst beim Autofahren praktisch angehst
Fahrangst kann nervig und einschränkend sein. Du willst sicher von A nach B, aber Herzrasen, Schweiß oder Panik machen dir einen Strich durch die Rechnung. Hier findest du klare, umsetzbare Tipps, die helfen, ohne viel Theorie. Du lernst kleine Schritte, Sofort-Techniken und wann professionelle Hilfe sinnvoll ist.
Sofortmaßnahmen, wenn die Angst hochkommt
Wenn die Panik startet, halte zuerst an einem sicheren Ort an. Atme bewusst: vier Sekunden ein, sechs Sekunden aus. Das verlangsamt Herz und Gedanken. Lenke dich mit einer einfachen Aufgabe ab, zum Beispiel Rückspiegel kurz beobachten oder fünf Dinge zählen, die du siehst. Trink Wasser und lockere die Schultern. Kleine körperliche Signale nehmen die Angst oft schnell zurück.
Vermeide Kaffee und Energiegetränke vor längeren Fahrten. Koffein verstärkt Herzrasen und macht die Angst lauter. Plane Pausen: Kurz aussteigen, Beine vertreten, frische Luft hilft oft mehr als noch ein Versuch, weiterzufahren, wenn du innerlich blockiert bist.
Langfristig: Gewöhnung und praktische Übungen
Fahrangst lässt sich oft reduzieren, wenn du sie Schritt für Schritt angehst. Starte mit kurzen, vertrauten Strecken zur ruhigen Tageszeit. Erhöhe die Distanz nur, wenn du dich sicher fühlst. Nutze einen Beifahrer, dem du vertraust – aber bitte keine Kritik, nur ruhige Unterstützung. Übe gezielt: Rückwärtsfahren, Einparken oder Autobahnauffahrten separat trainieren, statt alles auf einmal zu versuchen.
Kognitive Strategien helfen: Ersetze nervige Gedanken („Ich kann das nicht“) durch sachliche Sätze („Ich habe schon X km ohne Probleme gefahren“). Notiere nach jeder Fahrt, was gut lief. So siehst du Fortschritte, auch wenn sie klein sind.
Professionelle Hilfe ist kein Versagen. Verhaltenstherapie oder spezielle Fahrsituations-Trainingseinheiten bei Fahrlehrern können sehr effektiv sein. Manchmal hilft auch eine kurze Begleitung durch einen Coach, um Vertrauen aufzubauen.
Was ist mit CBD & Co.? Manche Menschen berichten, dass CBD, HHC oder bestimmte Cannabinoide ihre Nervosität mildern. Wichtig: Niemals unter Einfluss fahren. Probiere solche Mittel zuerst zuhause aus, sprich mit deinem Arzt, und kläre die rechtliche Lage. Wenn ein Produkt dich müde oder benommen macht, ist es nicht fürs Fahren geeignet.
Zusammengefasst: Stoppe sofort bei starker Angst, nutze Atem- und Ablenkungs-Techniken, arbeite in kleinen Schritten an deinen Schwachpunkten und hole dir professionelle Unterstützung bei Bedarf. Probier ruhig ergänzende Mittel wie CBD verantwortungsvoll — aber nicht als Ersatz für Training und Sicherheit. Mit klaren Schritten kannst du deine Fahrangst Schritt für Schritt kleiner machen.
Kann CBD-Öl bei Fahrangst helfen? Wir klären auf!
Von Florian Schneider An 30 Mai, 2024 Kommentare (0)

Viele Menschen leiden unter Fahrangst, die Ihr Leben erheblich beeinträchtigen kann. CBD-Öl wird oft als ein Mittel zur Minderung von Angstzuständen beworben. Dieser Artikel beleuchtet die Rolle von CBD-Öl bei der Behandlung von Fahrangst, basierend auf aktuellen Studien und praktischen Tipps.
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