CBD gegen Hundeängste: Wirkt es und wie benutzt man es?

Dein Hund zittert bei Gewitter oder bellt panisch bei Knallern? CBD wird oft als schnelle Hilfe genannt. Hier findest du klare Infos: wie CBD wirken kann, wie du sicher dosierst und was du mit Verhaltenstraining kombinieren solltest.

Wie CBD wirkt: CBD beeinflusst das Endocannabinoid-System, das Stress und Stimmung mitregelt. Bei Hunden kann das zu weniger Unruhe und einer entspannteren Reaktion auf Stressoren führen. Klinische Daten speziell zu Hundeängsten sind noch knapp, doch erste Beobachtungen von Tierärzten und Besitzerberichten zeigen oft eine spürbare Beruhigung ohne Rausch.

Praktische Anwendung und Dosierung

Gib CBD lieber langsam und gezielt. Fang niedrig an: 0,2–0,5 mg CBD pro kg Körpergewicht, zweimal täglich. Beobachte 3–7 Tage. Wenn nötig, steigere schrittweise auf insgesamt 1–2 mg/kg pro Tag, aufgeteilt auf zwei Gaben. Bei akuten Situationen (z. B. Gewitter) kann eine Dosis 1–2 Stunden vorher sinnvoll sein — probiere das zuerst an einem ruhigen Tag, um Reaktionen zu prüfen.

Wichtig: sublinguale Öle wirken schneller als Kausnacks, weil das CBD direkt aufgenommen wird. Öle lassen sich auch über das Futter geben, das ist praktisch bei wählerischen Hunden. Vermeide Produkte mit Xylitol oder anderen giftigen Zusätzen.

Sichere Produkte und Nebenwirkungen

Such nach Produkten mit Laborbericht (COA), klarem CBD-Gehalt und möglichst niedrigem THC (<0,2 %). Für Hunde sind THC-freie oder sehr THC-arme Präparate sicherer, weil THC bei Hunden toxisch wirken kann. Achte auf "vollspektrum" vs. "isolat": Vollspektrum kann stärker wirken, enthält aber Spuren von THC; Isolat ist rein CBD.

Nebenwirkungen sind meist mild: leichte Schläfrigkeit, mehr Appetit oder gelegentliche Magenprobleme. Wenn dein Hund Medikamente bekommt (z. B. Antikonvulsiva), frag erst die Tierärztin oder den Tierarzt — CBD kann mit bestimmten Wirkstoffen interagieren.

CBD ersetzt kein Training. Verhaltenstherapie, Desensibilisierung und sichere Rückzugsorte sind zentral. Nutze CBD als Ergänzung, zum Beispiel um den Hund offener für Training zu machen oder akute Panikphasen zu mildern.

Beobachten und Notieren hilft: Führe ein kleines Protokoll (Dosis, Zeit, Verhalten vor/nach). So erkennst du, ob CBD hilft und welche Dosis passt.

Wenn du unsicher bist: Sprich mit deinem Tierarzt. Viele Tierärzte haben inzwischen Erfahrung mit CBD und können auf Basis des Gesundheitszustands deines Hundes beraten. So kombinierst du Sicherheit mit Wirksamkeit.

Kurz gefasst: CBD kann bei Hundeängsten hilfreich sein, wenn du ein geprüftes Produkt wählst, langsam dosierst und es zusammen mit Training einsetzt. Beobachte den Hund genau und hol dir bei Unsicherheiten tierärztlichen Rat.

Wie lange dauert es, bis CBD bei Hundeangst hilft?

Von Annika Roth    An 25 Aug, 2023    Kommentare (0)

blog-post-image

Hallo liebe Hundeliebhaber! In diesem Beitrag teilen wir einige Informationen über CBD und wie lange es dauern könnte, um die Angst Ihres Hundes zu lindern. Wir werden uns mit Themen wie der richtigen Dosierung und der Zeit, die es dauert, bis sich die Wirkungen zeigen, beschäftigen. Erinnern Sie sich daran, jeder Hund ist einzigartig und reagiert unterschiedlich auf CBD. Hoffentlich hilft dieser Artikel Ihnen, besser zu verstehen, wie CBD Ihrem Hund helfen könnte.

Mehr anzeigen