Cannabis Nährstoffe: Was deine Pflanze wirklich braucht
Du willst starke Cannabispflanzen mit guten Erträgen? Dann sind Nährstoffe das A und O. Hier erfährst du klar und praktisch, welche Stoffe wichtig sind, wie du Mängel erkennst und welche Fehler du vermeiden solltest.
Wichtige Nährstoffe und ihre Rolle
Makronährstoffe: Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K) sind die Hauptakteure. N fördert Blattwachstum und Grünmasse, P unterstützt Wurzelbildung und Blütenentwicklung, K stärkt die allgemeine Gesundheit und Stressresistenz.
Sekundäre Nährstoffe: Calcium (Ca), Magnesium (Mg) und Schwefel (S) sind ebenfalls nötig. Ca stabilisiert Zellwände, Mg ist zentral für die Chlorophyllbildung, und S ist wichtig für Proteine.
Mikronährstoffe: Eisen, Mangan, Zink, Bor und andere werden in kleinen Mengen gebraucht, sind aber entscheidend für Enzymfunktionen. Ein Mangel wirkt sich schnell auf Wachstum und Qualität aus.
Praktische Tipps für Pflege und Düngung
pH prüfen: Der pH-Wert des Mediums entscheidet, welche Nährstoffe verfügbar sind. Bei Erde liegt der ideale Bereich meist zwischen 6,0 und 7,0, bei Hydroponik zwischen 5,5 und 6,5. Kontrolliere pH regelmäßig, besonders nach Düngerwechseln.
Salzgehalt/EC überwachen: Zu hohe EC-Werte deuten auf Überdüngung hin; junge Pflanzen brauchen weniger, blühende Pflanzen mehr. Spülen kannst du mit klarem Wasser, wenn du eine Salzansammlung beseitigen musst.
Düngeschema anpassen: In der Wachstumsphase mehr Stickstoff geben, in der Blütephase Phosphor und Kalium erhöhen. Arbeite mit einer erhöhten Nährstoffmenge schrittweise, nicht mit vollen Gaben.
Organisch vs. mineralisch: Organische Dünger liefern langsam Nährstoffe und verbessern die Bodenstruktur. Mineralische Dünger wirken schneller und sind einfacher zu dosieren. Beide Systeme funktionieren – wähle nach deinem Aufwand und Zielen.
Mängel erkennen: Gelbe Blätter an unteren Etagen können auf Stickstoffmangel hindeuten. Gelbe Blattadern mit grünen Rändern deuten oft auf Magnesiummangel. Braune Spitzen können Salzschäden oder Kaliumdefizit bedeuten. Beobachte die Pflanzen täglich.
Vorbeugen statt heilen: Saubere Geräte, regelmäßiger Austausch von Substratanteilen und kontrollierte Bewässerung reduzieren Nährstoffprobleme. Kleine Düngergaben häufiger verabreichen hilft, Stress zu vermeiden.
Tools, die helfen: pH-Meter, EC-Meter und einfache Teststreifen sind gute Investitionen. Notiere deine Werte und Veränderungen – so findest du schnell Ursachen für Probleme.
Wenn du unsicher bist, fang mit halber Dosis Dünger an und steigere langsam. Bei starken Problemen kurz spülen und neu starten. Mit klaren Werten, guter Beobachtung und einem einfachen Düngeschema bekommst du gesunde Pflanzen und bessere Ernten.
Was sind die drei Nährstoffe für Cannabis?
Von Annika Roth An 18 Nov, 2023 Kommentare (0)

Hallo, liebe Pflanzenfreundinnen. Heute werde ich über die drei Hauptnährstoffe sprechen, die für den Anbau von Cannabis unerlässlich sind. Es ist wichtig, die richtigen Nährstoffe bereitzustellen, um eine reiche Ernte zu erzielen. Ich werde auch darüber diskutieren, wie man Nährstoffmängel erkennt und bekämpft. Lasst uns gemeinsam durch das Abenteuer des Cannabisanbaus navigieren!
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